| Colosseum |
Um die Rush-Hour von
Neapel zu vermeiden, fahren wir gegen 10 Uhr ab, erst einmal auf die Autostrada, dann immer die Küste entlang nach Rom. Hier
sind es zwar 26 °C, aber alle Strände
sind leer (schön). Auch Parkgebühren zahlt man nur bis zum 30.September, auch gut. Die Landschaft ist abwechslungsreich
und schön anzusehen. Wir erreichen dann gegen 16:00 Uhr unseren Stellplatz in
Rom. Er wurde vom ADAC empfohlen. Der Platz liegt ca. 10 km von der Innenstadt entfernt
und ist gut mit Bus und Metro zu erreichen. Leider ist der Krach (Stau mit
andauerndem Gehupe) durch die angrenzenden Straßen kaum auszuhalten, wir finden
dieser Platz nicht empfehlenswert. Allerdings ist er mit 14 € bezahlbar – bietet
aber auch wenig (keine Toiletten, keine Duschen).
Prato Smeraldo, Via di Tore Pagnotta 24, 00143 Roma ( 41,80967; 12,52800).
Prato Smeraldo, Via di Tore Pagnotta 24, 00143 Roma ( 41,80967; 12,52800).
Auf unserem Weg in die
Stadt kommt nach langen Warten auch der Bus (Stau) und als wir die Metro
endlich erreichen, geht es zügig weiter in die Altstadt. An der Stadion Termini
kaufen wir uns ein Ticket für die - Hop
on, Hop off Bustour -, so lassen sich
unser Erachtens die Sehenswürdigkeiten der Stadt gut erkunden. An interessanten
Punkten aussteigen und mit dem nächsten Bus 30 Minuten später weiterfahren. Das
Ticket kostet p.P. ca. 20 €.
| Petersdom |
Wer Menschenmassen und
Anstehen nicht scheut, der ist hier in Rom richtig – wir haben aus diesem Grund
leider vieles nur von außen gesehen. Rom ist nicht an einem Tag zu bewältigen,
also Zeit mitbringen.
Auf dem Weg nach Venedig machen wir Halt in Pienza und Montepulciano gemacht, kleine Orte in der Toskana. Pienza, ein kleines, am Reißbrett geplantes Renaissance- Städtchen und auf der UNSECO Liste. Ein Spross des Dorfes wurde im Jahre 1458 zum Papst gewählt. Er nannte sich Pius und sein Dorf „Piusstadt“, Pienza.
| Pienza |
Das Dorf war aber zu klein für die geplante päpstliche Residenz, schon
der Dom musste über einen Abhang gebaut werden. In der Duomo sind seitlich zwei
Gipsmarken angebracht, mit deren Hilfe überwacht wird, wie weit das Gotteshaus
sich weiter absenkt. Auf dem Weg zum Altar geht man schon deutlich bergab.
Wir fahren weiter nach Montepulciano auf den offiziellen Stellplatz, Parkgebühr 5 €. Nach der Besichtigung geht’s weiter Richtung Venedig, nach langem Suchen nach einem geeigneten Platz Übernachtung im Dorf Turo Sul Trasineno auf der Piazza Lamata.
| Ruhiger Stellplatz |
Außer einem heftigen Gewitter haben wir eine ruhige Nacht. Morgens
hat es sich sehr abgekühlt (15°), aber zunächst scheint noch die Sonne.
Später fängt es dann an
zu regnen und wir fahren bei Dauerregen und 14°auf den Campingplatz Fusina. Von hier aus kann man bequem mit dem Boot in
20 Minuten nach Venedig fahren (Abfahrt stündlich).
Mit Regenklamotten
ausgerüstet starten wir am nächsten Morgen nach Venedig. Trotz Regen und Kälte
sind wir nicht allein und das Wasser der Lagune drückt sich bereits in die
Stadt. Der halbe Markusplatz steht bereits unter Wasser und ist nur noch auf
Laufstegen oder mit Gummistiefeln zu begehen. Dementsprechend groß ist das
Gedränge auf den Stegen, aber wir lassen uns dadurch die Laune nicht
verderben. Die ersten Geschäfte stellen
sich schon auf Hochwasser ein und sichern ihre Eingänge.
| Venedig |
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