Dienstag, 8. Oktober 2013

Rom - Venedig


Colosseum


Um die Rush-Hour von Neapel zu vermeiden, fahren wir gegen 10 Uhr ab, erst einmal auf die Autostrada,  dann immer die Küste entlang nach Rom. Hier sind es zwar 26 °C,  aber alle Strände sind leer (schön). Auch Parkgebühren zahlt man nur bis zum 30.September,  auch gut. Die Landschaft ist abwechslungsreich und schön anzusehen. Wir erreichen dann gegen 16:00 Uhr unseren Stellplatz in Rom. Er wurde vom ADAC empfohlen. Der Platz liegt ca. 10 km von der Innenstadt entfernt und ist gut mit Bus und Metro zu erreichen. Leider ist der Krach (Stau mit andauerndem Gehupe) durch die angrenzenden Straßen kaum auszuhalten, wir finden dieser Platz nicht empfehlenswert. Allerdings ist er mit 14 € bezahlbar – bietet aber auch wenig (keine Toiletten, keine Duschen).
Prato Smeraldo, Via di Tore Pagnotta 24, 00143 Roma ( 41,80967; 12,52800).
Auf unserem Weg in die Stadt kommt nach langen Warten auch der Bus (Stau) und als wir die Metro endlich erreichen, geht es zügig weiter in die Altstadt. An der Stadion Termini kaufen wir uns ein Ticket für die  - Hop on,  Hop off Bustour -, so lassen sich unser Erachtens die Sehenswürdigkeiten der Stadt gut erkunden. An interessanten Punkten aussteigen und mit dem nächsten Bus 30 Minuten später weiterfahren. Das Ticket kostet p.P. ca. 20 €.

Petersdom

Wer Menschenmassen und Anstehen nicht scheut, der ist hier in Rom richtig – wir haben aus diesem Grund leider vieles nur von außen gesehen. Rom ist nicht an einem Tag zu bewältigen, also Zeit mitbringen.

Auf dem Weg nach Venedig machen wir Halt in Pienza und Montepulciano gemacht, kleine Orte in der Toskana. Pienza, ein kleines, am Reißbrett geplantes Renaissance- Städtchen und auf der UNSECO Liste. Ein Spross des Dorfes wurde im Jahre 1458 zum Papst gewählt. Er nannte sich Pius und sein Dorf „Piusstadt“, Pienza.

Pienza

 Das Dorf war aber zu klein für die geplante päpstliche Residenz, schon der Dom musste über einen Abhang gebaut werden. In der Duomo sind seitlich zwei Gipsmarken angebracht, mit deren Hilfe überwacht wird, wie weit das Gotteshaus sich weiter absenkt. Auf dem Weg zum Altar geht man schon deutlich bergab.

Wir fahren weiter nach Montepulciano auf den offiziellen Stellplatz, Parkgebühr 5 €. Nach der Besichtigung geht’s weiter Richtung Venedig, nach langem Suchen nach einem geeigneten Platz Übernachtung im Dorf Turo Sul Trasineno auf der Piazza Lamata.

Ruhiger Stellplatz

 Außer einem heftigen Gewitter haben wir eine ruhige Nacht. Morgens hat es sich sehr abgekühlt (15°), aber zunächst scheint noch die Sonne.
Später fängt es dann an zu regnen und wir fahren bei Dauerregen und 14°auf den Campingplatz Fusina.  Von hier aus kann man bequem mit dem Boot in 20 Minuten nach Venedig fahren (Abfahrt stündlich).
Mit Regenklamotten ausgerüstet starten wir am nächsten Morgen nach Venedig. Trotz Regen und Kälte sind wir nicht allein und das Wasser der Lagune drückt sich bereits in die Stadt. Der halbe Markusplatz steht bereits unter Wasser und ist nur noch auf Laufstegen oder mit Gummistiefeln zu begehen. Dementsprechend groß ist das Gedränge auf den Stegen, aber wir lassen uns dadurch die Laune nicht verderben.  Die ersten Geschäfte stellen sich schon auf Hochwasser ein und sichern ihre Eingänge.








Venedig

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