Montag, 28. Oktober 2013

Ein jähes Ende !





Heute am 28.10.2013 hat Sturmtief Christan unser Wohmo ein jähes Ende bereitet.
7500 km hat er alles erduldet, selbst die schlechten Straßen Albanien´s.
Wir lernen daraus das wir uns bei Sturm immer einen Platz ohne Bäume suchen müssen.
Die nächste Tour sicher mit einem Anderen Mobil.


Mittwoch, 16. Oktober 2013

Zurück

Bilck auf die Alpen


Nach 7431 km wieder zu Hause, aber immer der Reihe nach.

Den geplanten Aufenthalt am Gardasee haben wir wegen des schlechten Wetters abgebrochen, wir sind direkt durch den Brennertunnel nach Deutschland gefahren. In der Nähe vom Chiemsee haben wir noch Erich besucht, der nunmehr seit über zwei Jahren in Bayern wohnt und sich dort sehr wohl fühlt.

bei Erich













 Abends haben wir in Prien bei einer Gaststätte gegessen und auch dort auf dem Parkplatz übernachtet. Am nächsten Tag noch Prien erkundet, gegen Mittag weiter Richtung Regensburg mit Stopp in Wasserburg.

in Prien (kalt)

 Eine kleine Stadt, aber eine Besichtigung lohnt sich.


Wasserburg












Gegen 18:00 Uhr Ankunft in Regensburg bei Freunden und dann ins Hofbräuhaus – natürlich habe ich eine Schweinshaxe gegessen. In diesem Hofbräuhaus werden die Gäste alle noch per Handschlag vom Wirt begrüßt, dadurch fühlt man sich gleich gut aufgehoben.
Morgens dann weiter nach Thüringen ins beschauliche Hörselgau. Vorher noch kurz einen kleinen Rundgang durch Waltershausen. Am frühen Nachmittag bei Karin und Norbert eingetroffen. Nach einem netten Abend und einem schönen Frühstück ging es weiter nach Leverkusen. Auf der Autobahn wurden wir dann noch von der Polizei gestoppt und zu einem Rastplatz geleitet. Der Grund – ein Reifen hatte sehr wenig Luft, was ich beim Fahren auch gerade bemerkt hatte. Es half nichts, bei strömenden Regen mussten wir den Reifen wechseln. Es stellte sich heraus, dass der Wagenheber nicht der originale war. Wir konnten das WoMo damit nicht hoch genug heben. Nach drei Versuchen, mit Holzunterlage und Pflasterstein, hat es dann doch geklappt. Das lässt mich noch einmal zur Ausrüstung zurückkommen. Der Wagenheber und das Reserverad sollte man(n) schon mal ausprobiert haben. Wir haben uns jetzt noch einen Hydraulikheber mit 6 t Hubkraft zugelegt und nun läuft so ein Radwechsel wie geschmiert. Das wissen wir deshalb, weil der angeblich reparierte Reifen nur 100 km gehalten hat und wir leider erneut den Reifen wechseln mussten. 

noch ein Angelversuch (Kürten)

Am 15.10 2013 war diese Tour zu Ende.
Nach 7431 Km und 805 Liter verbrauchtem Diesel sind wir wieder gut in Norderstedt gelandet. Es war eine wunderschöne Reise, bei der wir viele interessante Menschen kennengelernt haben. Die gesammelten Eindrücke kann man gar nicht in Bildern wiedergeben. Jedes Land und auch jede Stadt hat einen eigenen Reiz und Charme, deshalb kann nichts besonders hervorgehoben werden. Eins möchten wir doch noch erwähnen: Albanien ist eine Reise wert! Auch wir hatten zuerst ein ungutes Gefühl, doch die besagten schlimmen Albaner sind wohl hier in Deutschland. In Albanien haben wir nur nette und hilfsbereite Menschen kennengelernt, die sich ihre Ursprünglichkeit noch bewahrt haben. Trotz der sprachlichen Probleme fühlten wir uns dort sicher und gut aufgehoben.



wieder zurück (Wäsche)
Nächstes Jahr werden wir uns das Baltikum mal etwas genauer ansehen.

Bilder und Videos werden in meiner Homepage bald zu sehen sein.

Dienstag, 8. Oktober 2013

Rom - Venedig


Colosseum


Um die Rush-Hour von Neapel zu vermeiden, fahren wir gegen 10 Uhr ab, erst einmal auf die Autostrada,  dann immer die Küste entlang nach Rom. Hier sind es zwar 26 °C,  aber alle Strände sind leer (schön). Auch Parkgebühren zahlt man nur bis zum 30.September,  auch gut. Die Landschaft ist abwechslungsreich und schön anzusehen. Wir erreichen dann gegen 16:00 Uhr unseren Stellplatz in Rom. Er wurde vom ADAC empfohlen. Der Platz liegt ca. 10 km von der Innenstadt entfernt und ist gut mit Bus und Metro zu erreichen. Leider ist der Krach (Stau mit andauerndem Gehupe) durch die angrenzenden Straßen kaum auszuhalten, wir finden dieser Platz nicht empfehlenswert. Allerdings ist er mit 14 € bezahlbar – bietet aber auch wenig (keine Toiletten, keine Duschen).
Prato Smeraldo, Via di Tore Pagnotta 24, 00143 Roma ( 41,80967; 12,52800).
Auf unserem Weg in die Stadt kommt nach langen Warten auch der Bus (Stau) und als wir die Metro endlich erreichen, geht es zügig weiter in die Altstadt. An der Stadion Termini kaufen wir uns ein Ticket für die  - Hop on,  Hop off Bustour -, so lassen sich unser Erachtens die Sehenswürdigkeiten der Stadt gut erkunden. An interessanten Punkten aussteigen und mit dem nächsten Bus 30 Minuten später weiterfahren. Das Ticket kostet p.P. ca. 20 €.

Petersdom

Wer Menschenmassen und Anstehen nicht scheut, der ist hier in Rom richtig – wir haben aus diesem Grund leider vieles nur von außen gesehen. Rom ist nicht an einem Tag zu bewältigen, also Zeit mitbringen.

Auf dem Weg nach Venedig machen wir Halt in Pienza und Montepulciano gemacht, kleine Orte in der Toskana. Pienza, ein kleines, am Reißbrett geplantes Renaissance- Städtchen und auf der UNSECO Liste. Ein Spross des Dorfes wurde im Jahre 1458 zum Papst gewählt. Er nannte sich Pius und sein Dorf „Piusstadt“, Pienza.

Pienza

 Das Dorf war aber zu klein für die geplante päpstliche Residenz, schon der Dom musste über einen Abhang gebaut werden. In der Duomo sind seitlich zwei Gipsmarken angebracht, mit deren Hilfe überwacht wird, wie weit das Gotteshaus sich weiter absenkt. Auf dem Weg zum Altar geht man schon deutlich bergab.

Wir fahren weiter nach Montepulciano auf den offiziellen Stellplatz, Parkgebühr 5 €. Nach der Besichtigung geht’s weiter Richtung Venedig, nach langem Suchen nach einem geeigneten Platz Übernachtung im Dorf Turo Sul Trasineno auf der Piazza Lamata.

Ruhiger Stellplatz

 Außer einem heftigen Gewitter haben wir eine ruhige Nacht. Morgens hat es sich sehr abgekühlt (15°), aber zunächst scheint noch die Sonne.
Später fängt es dann an zu regnen und wir fahren bei Dauerregen und 14°auf den Campingplatz Fusina.  Von hier aus kann man bequem mit dem Boot in 20 Minuten nach Venedig fahren (Abfahrt stündlich).
Mit Regenklamotten ausgerüstet starten wir am nächsten Morgen nach Venedig. Trotz Regen und Kälte sind wir nicht allein und das Wasser der Lagune drückt sich bereits in die Stadt. Der halbe Markusplatz steht bereits unter Wasser und ist nur noch auf Laufstegen oder mit Gummistiefeln zu begehen. Dementsprechend groß ist das Gedränge auf den Stegen, aber wir lassen uns dadurch die Laune nicht verderben.  Die ersten Geschäfte stellen sich schon auf Hochwasser ein und sichern ihre Eingänge.








Venedig

Donnerstag, 3. Oktober 2013

Griechenland - Italien ( Neapel)

Kloster


Kurz vor der Abreise zu der Fähre nach Italien haben sich die Griechen sich von einer schlechten Seite gezeigt. Am Strand von Kanali wurde uns eine Tüte mit Hausmüll vor das Wohnmobil geschüttet – einfach so, am helligen Tag. Von unseren Womo-Nachbarn aus Österreich wurde uns berichtet, dass an einem  Strand Nagelbretter ausgelegt waren. Wir sind weiter zum Kloster Hagios und von dort auf den Berg zu der Figurengruppe von Zalongo geklettert.
Strand Drepano
Anschließend weiter  zur Drepano – Beach um auf die Fähre zu warten und noch einen Tag auszuspannen.
 Hier ist das Campen zwar verboten, aber es wird dennoch geduldet. Am Abreisetag kommt Sturm und Gewitter auf. Zum Abschied gehen wir noch einmal essen. In einem Hafenlokal haben wir leider das schlechteste Essen aller Zeiten bekommen und so fällt uns der Abschied nicht schwer.
Die Fähre hat fast zwei Stunden Verspätung und kommt erst gegen 1.30 Uhr nachts.  Die Einschiffung verlief problemlos und die Überfahrt war trotz des Sturms recht ruhig.
Gegen Mittag waren wir in Bari ausgeschifft und unsere Fahrt ging nach Neapel, das wir am Nachmittag  zur Hauptverkehrszeit erreicht haben. Wer schon mal in Neapel war, weiß wovon ich spreche. Alles total chaotisch und nervenaufreibend. Ich war froh auf dem Stellplatz ( Parkplatz) angekommen zu sein.
Heute am 02.03.13 Neapel erkundet, Kultur pur. Die guten Tipps von Michael (war hier mal  stationiert) haben wir zum Teil umgesetzt. Die Stadt ist voller Gegensätze und auch die Menschen scheinen chaotisch, doch trotzdem hat hier alles irgendwie seine eigene Ordnung. Die Stadt ist arm geworden, aber dennoch sehr sehenswert. Hier haben wir abends sehr gut gespeist.
Morgen geht’s weiter nach Rom.



Tanzende Figuren



Neapel

Neapel

Mittwoch, 25. September 2013

In Griechenland Teil 2

Schatzkammer


Heute sind wir von Athen Richtung Delphi gerollt, zuerst nach Thiva (Theben) zwischen den östlichen Ausläufern des Kithäron und den westlichen des Patras- Gebirges nach Norden. Wir überqueren einen Pass und es geht hinab in die blutgetränkte Thebanische Ebene, neben uns fließt der Asopos. Hier soll 479 v. Chr. der persische Befehlshaber Mardonios ein gewaltiges Heer von 300.000 Kriegern versammelt haben.  Doch schon beim ersten Angriff fiel der Befehlshaber Makistios und das Herr floh in alle Richtungen. Somit richteten die Berufskrieger Spartas ein schreckliches Blutbad an. In Theben gibt es aber nichts zu sehen.  Weiter nach  Orhomenos dem Fürstensitz der Minyer, hier liegt das eindrucksvolle Bauwerk  „das Schatzhaus der Minyas“ sowie die Reste der Akropolis.
Gegenüber liegt die älteste kreuzförmige Kirche Griechenlands. Nach der Besichtigung geht’s weiter zur Forellenzucht mit den „goldenen Forellen“, habe gleich mal eine geräucherte Forelle erstanden.

Goldene Forelle

 Nach einem kleinen Plausch mit dem Besitzer, übrigens ein Schweizer, geht es weiter nach Delphi.


Dehpfi

Die breite Straße nach Delphi windet sich in Serpentinen, in den Schluchten des Parnass. Delphi, das Heiligtum des Apolls, ist von Touristenbussen belagert. Nach kurzem Stopp weiter zur Küste nach Xilliadou      (N 38°23‘ 18.4“ E 22°03`49.0“). Dort haben wir einen schönen Platz zum Übernachten gefunden.
Die Anfahrt war jedoch alles andere als leicht, überall nur Brückenhöhen von max. 2,90 m, leider nichts für uns. Nach einigem Suchen haben wir aber doch noch eine Möglichkeit gefunden.  
  













Leider gibt es hier sehr viel Wind, fast Sturm, so dass wir uns entschließen mittags so gegen 15 Uhr weiter zu fahren. Die Reise geht ins Landesinnere zum Trichonis- See, entlang dem Golf von Korinth und dem Golf von Patras. Höhe Etoliko rechts ab Richtung Agrinio und nach ca. 7 km sind wir zwischen den Felsen der Kleisoura- Schlucht ,

Schlucht
 gegen Abend nach mehreren Versuchen von Heike Brot (psomi) zu kaufen (irgendwann mit Erfolg), fahren wir an den See gleich hinter Kapsorahi.                  (N 38°31`32.1“ E 21°35`06,6“) Großer Parkplatz mit Badestrand.
 
am See

Von einer nahen Taverne werden wir mit leiser Musik beschallt. Die Taverne hat keine Gäste, aber trotzdem wir durchgehalten. Man macht eben nichts und spielt Karten, obwohl Arbeit genug vorhanden wäre, denn die Aschenbecher und leeren Gläser von Besuchern längst vergangener Zeit warten auf ihre Reinigung. Aber das würde bedeuten, man(n) müsste sich bewegen. Typisch griechisch halt! Und wenn wir pleitegehen der Staat und die anderen EU – Bürger zahlen, ja dann… Je mehr ich von diesem Land erfahre, umso mehr stelle ich fest, das Geld für die Griechen ist besser bei uns im Straßenbau oder für die Kommunen  aufgehoben. Natürlich sind die Griechen jeder für sich liebenswert, doch ihre anerzogene Mentalität (Korruption usw.,) wird man nicht so leicht umstellen können. Auch ihre Liebe zu ihren schönen Landschaft und Umwelt zeigen sie auf jeder freien Fläche, der Müll wir einfach in die Gegend gekippt und selbst die Kommunen nehmen sich hier nicht aus - leider. Nach meiner Meinung sollte die Griechenlandhilfe sofort gestoppt werden. Da die Steuern nur unregelmäßig oder gar nicht eingetrieben werden, oder Strafzettel erteilt aber nicht verfolgt werden. Dafür ist man zu bequem oder aber alle miteinander verwandt.
Im Übrigen habe ich nach diversen Angelversuchen meine ersten Fische gefangen – geht doch