| Schatzkammer |
Heute sind wir von Athen
Richtung Delphi gerollt, zuerst nach Thiva (Theben) zwischen den östlichen
Ausläufern des Kithäron und den westlichen des Patras- Gebirges nach Norden.
Wir überqueren einen Pass und es geht hinab in die blutgetränkte Thebanische
Ebene, neben uns fließt der Asopos. Hier soll 479 v. Chr. der persische
Befehlshaber Mardonios ein gewaltiges Heer von 300.000 Kriegern versammelt
haben. Doch schon beim ersten Angriff
fiel der Befehlshaber Makistios und das Herr floh in alle Richtungen. Somit
richteten die Berufskrieger Spartas ein schreckliches Blutbad an. In Theben
gibt es aber nichts zu sehen. Weiter
nach Orhomenos dem Fürstensitz der Minyer,
hier liegt das eindrucksvolle Bauwerk
„das Schatzhaus der Minyas“ sowie die Reste der Akropolis. 
Gegenüber
liegt die älteste kreuzförmige Kirche Griechenlands. Nach der Besichtigung
geht’s weiter zur Forellenzucht mit den „goldenen Forellen“, habe gleich mal
eine geräucherte Forelle erstanden.
| Goldene Forelle |
Nach einem kleinen Plausch mit dem
Besitzer, übrigens ein Schweizer, geht es weiter nach Delphi.
| Dehpfi |
Die breite Straße
nach Delphi windet sich in Serpentinen, in den Schluchten des Parnass. Delphi,
das Heiligtum des Apolls, ist von Touristenbussen belagert. Nach kurzem Stopp
weiter zur Küste nach Xilliadou (N 38°23‘ 18.4“ E 22°03`49.0“). Dort haben
wir einen schönen Platz zum Übernachten gefunden.
Die Anfahrt war jedoch
alles andere als leicht, überall nur Brückenhöhen von max. 2,90 m, leider
nichts für uns. Nach einigem Suchen haben wir aber doch noch eine Möglichkeit
gefunden.
Leider gibt es hier sehr viel Wind, fast Sturm, so dass
wir uns entschließen mittags so gegen 15 Uhr weiter zu fahren. Die Reise geht
ins Landesinnere zum Trichonis- See, entlang dem Golf von Korinth und dem Golf
von Patras. Höhe Etoliko rechts ab Richtung Agrinio und nach ca. 7 km sind wir
zwischen den Felsen der Kleisoura- Schlucht ,
| Schlucht |
| am See |
Von einer nahen Taverne werden wir mit leiser Musik beschallt. Die Taverne hat keine Gäste, aber trotzdem wir durchgehalten. Man macht eben nichts und spielt Karten, obwohl Arbeit genug vorhanden wäre, denn die Aschenbecher und leeren Gläser von Besuchern längst vergangener Zeit warten auf ihre Reinigung. Aber das würde bedeuten, man(n) müsste sich bewegen. Typisch griechisch halt! Und wenn wir pleitegehen der Staat und die anderen EU – Bürger zahlen, ja dann… Je mehr ich von diesem Land erfahre, umso mehr stelle ich fest, das Geld für die Griechen ist besser bei uns im Straßenbau oder für die Kommunen aufgehoben. Natürlich sind die Griechen jeder für sich liebenswert, doch ihre anerzogene Mentalität (Korruption usw.,) wird man nicht so leicht umstellen können. Auch ihre Liebe zu ihren schönen Landschaft und Umwelt zeigen sie auf jeder freien Fläche, der Müll wir einfach in die Gegend gekippt und selbst die Kommunen nehmen sich hier nicht aus - leider. Nach meiner Meinung sollte die Griechenlandhilfe sofort gestoppt werden. Da die Steuern nur unregelmäßig oder gar nicht eingetrieben werden, oder Strafzettel erteilt aber nicht verfolgt werden. Dafür ist man zu bequem oder aber alle miteinander verwandt.
Im Übrigen habe ich nach diversen Angelversuchen meine ersten Fische gefangen – geht doch
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen