Mittwoch, 25. September 2013

In Griechenland Teil 2

Schatzkammer


Heute sind wir von Athen Richtung Delphi gerollt, zuerst nach Thiva (Theben) zwischen den östlichen Ausläufern des Kithäron und den westlichen des Patras- Gebirges nach Norden. Wir überqueren einen Pass und es geht hinab in die blutgetränkte Thebanische Ebene, neben uns fließt der Asopos. Hier soll 479 v. Chr. der persische Befehlshaber Mardonios ein gewaltiges Heer von 300.000 Kriegern versammelt haben.  Doch schon beim ersten Angriff fiel der Befehlshaber Makistios und das Herr floh in alle Richtungen. Somit richteten die Berufskrieger Spartas ein schreckliches Blutbad an. In Theben gibt es aber nichts zu sehen.  Weiter nach  Orhomenos dem Fürstensitz der Minyer, hier liegt das eindrucksvolle Bauwerk  „das Schatzhaus der Minyas“ sowie die Reste der Akropolis.
Gegenüber liegt die älteste kreuzförmige Kirche Griechenlands. Nach der Besichtigung geht’s weiter zur Forellenzucht mit den „goldenen Forellen“, habe gleich mal eine geräucherte Forelle erstanden.

Goldene Forelle

 Nach einem kleinen Plausch mit dem Besitzer, übrigens ein Schweizer, geht es weiter nach Delphi.


Dehpfi

Die breite Straße nach Delphi windet sich in Serpentinen, in den Schluchten des Parnass. Delphi, das Heiligtum des Apolls, ist von Touristenbussen belagert. Nach kurzem Stopp weiter zur Küste nach Xilliadou      (N 38°23‘ 18.4“ E 22°03`49.0“). Dort haben wir einen schönen Platz zum Übernachten gefunden.
Die Anfahrt war jedoch alles andere als leicht, überall nur Brückenhöhen von max. 2,90 m, leider nichts für uns. Nach einigem Suchen haben wir aber doch noch eine Möglichkeit gefunden.  
  













Leider gibt es hier sehr viel Wind, fast Sturm, so dass wir uns entschließen mittags so gegen 15 Uhr weiter zu fahren. Die Reise geht ins Landesinnere zum Trichonis- See, entlang dem Golf von Korinth und dem Golf von Patras. Höhe Etoliko rechts ab Richtung Agrinio und nach ca. 7 km sind wir zwischen den Felsen der Kleisoura- Schlucht ,

Schlucht
 gegen Abend nach mehreren Versuchen von Heike Brot (psomi) zu kaufen (irgendwann mit Erfolg), fahren wir an den See gleich hinter Kapsorahi.                  (N 38°31`32.1“ E 21°35`06,6“) Großer Parkplatz mit Badestrand.
 
am See

Von einer nahen Taverne werden wir mit leiser Musik beschallt. Die Taverne hat keine Gäste, aber trotzdem wir durchgehalten. Man macht eben nichts und spielt Karten, obwohl Arbeit genug vorhanden wäre, denn die Aschenbecher und leeren Gläser von Besuchern längst vergangener Zeit warten auf ihre Reinigung. Aber das würde bedeuten, man(n) müsste sich bewegen. Typisch griechisch halt! Und wenn wir pleitegehen der Staat und die anderen EU – Bürger zahlen, ja dann… Je mehr ich von diesem Land erfahre, umso mehr stelle ich fest, das Geld für die Griechen ist besser bei uns im Straßenbau oder für die Kommunen  aufgehoben. Natürlich sind die Griechen jeder für sich liebenswert, doch ihre anerzogene Mentalität (Korruption usw.,) wird man nicht so leicht umstellen können. Auch ihre Liebe zu ihren schönen Landschaft und Umwelt zeigen sie auf jeder freien Fläche, der Müll wir einfach in die Gegend gekippt und selbst die Kommunen nehmen sich hier nicht aus - leider. Nach meiner Meinung sollte die Griechenlandhilfe sofort gestoppt werden. Da die Steuern nur unregelmäßig oder gar nicht eingetrieben werden, oder Strafzettel erteilt aber nicht verfolgt werden. Dafür ist man zu bequem oder aber alle miteinander verwandt.
Im Übrigen habe ich nach diversen Angelversuchen meine ersten Fische gefangen – geht doch








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