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| Kanali |
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| bei Holger und Magret |
Die Fahrt von Berat in
Albanien zur Grenze war die Hölle, wir sind ein kleines Teilstück über das
Gebirge gefahren, der Straßenzustand wurde immer schlechter. Dafür ist die
Landschaft atemberaubend, fast keine Menschen mehr, nur noch Ziegen und Steine.
In den wenigen Dörfern ist Markt, das heißt Fische, Hühner oder andere Waren
werden an den Straßenrand geworfen und verkauft. Der Markt findet rechts und
links an der Hauptstraße statt. Das Durchfahren erforderte starke Nerven. Man läuft immer Gefahr jemanden umzufahren
oder über die Ware zu rollen. Und beides hätte die Bevölkerung doch erzürnt.
Wieder auf der vermeintlichen Hauptstraße ging es zügig voran. Bis auf eine
Baustelle, die Löcher so tief, dass ganze Smart´s darin verschwinden. Die Länge
war mit 4 km angegeben, in Wirklichkeit waren es jedoch wesentlich mehr (gefühlte 50 km). Stunden später waren wir an
der griechischen Grenze und als dann auch endlich ein Zöllner erschien, hatten
wir keine Probleme. Über Ilonna ging es dann wieder an die Küste. Hier haben
wir dann einen Platz zum Übernachten direkt am Meer gefunden. Es gefiel uns so
gut, dass wir zwei Tagen geblieben sind um uns etwas erholen. WoMo- Badeplatz
Kanali: N 39°03´16,8“ ; O 20°42´00.7“ Sandstrand, Liegewiesen, Wasserhahn in
ca. 900 m an der kleinen Kirche. Nebenan gibt es eine Bar und wenn dort eine
Kleinigkeit verzehrt wird kann auch die Toilette und die Süßwasserdusche (kalt)
benutzt werden. Nach zwei Tagen ging es weiter Richtung Peloponnes. Die Brücke in
Patras kostete 13.20 € für Fahrzeuge bis 3,5T dann 19.90 € usw. Gegen Abend
haben wir einen Stellplatz in Zacharo in der Nähe von Pirgos gefunden. Der
Platz ist direkt am Meer neben einer Strandbar und hat auch noch WLAN –
Anschluss. Morgens über Kalamata nach Megali Mantinia weiter gefahren. Nach
etwas Gesuche und Hilfe von Margret, parken wir nun an der Dorfkirche und die
Bevölkerung hat uns akzeptiert.
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| Holger und Margret |
Der Ortsvorsteher und gleichzeitig Betreiber
des kleinen Ladens hier beliefert uns morgens mit frischem Brot. Von Margret
und Holger wurden wir herzlich empfangen. Holger hat natürlich immer eine
Kleinigkeit zu tun und nach der langen Reise ist das für uns auch eine
willkommene Abwechslung. Aber auch die Kultur und der Urlaub kommen nicht zu
kurz. Wir sind ein bisschen mit dem Motorrad von Magret unterwegs gewesen.
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| wo sind wir - mit dem Motorrad unterwegs |
Von
Holger und Margret haben wir auch noch viel über Land und Leute gelernt. Nach
fünf schönen Tagen sind wir weiter gefahren Richtung Athen und waren nebenbei
noch in Mystra und Korinth. Übernachtet haben wir in den Bergen zwischen Mystra
und Tripoli an einer kleinen einsamen Kirche(N37°16‘8,7“ E 022°26’33,9“). Die
Klosteranlage Mystra ist sehenswert, aber nichts für Leute mit
Gehbehinderung.
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| Mystras |
Zwischendurch waren wir
noch in Nemea, der alten Austragungsstätte für Spiele der alten Griechen und
heutigem Weinanbaugebiet. Ich suche ja immer noch süßen Wein, denn den soll es
hier geben – ich habe den Nemea-Wein dann bei Lidl in Athen gefunden- so ist
das heute. Wir sind auf dem Camping Athen (N 38°00‘ 31“ E 023°40‘19“) untergekommen,
der Platz liegt fast mitten in Athen und mit dem Bus und der Metro für 1,40 €
schnell in der Plaka (Altstadt und der Akropolis). Im Übrigen hat sich die
Solaranlage mehr als bewährt, hier in den Breiten kommen wir seit Wochen ohne
Fremdstrom aus.
Morgen geht’s weiter in den Norden des Landes.
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| Fischmarkt Kalamata |
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| Kanal von Korinth |
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| Akropoli |
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